Ein Risotto bietet viele Fallstricke, mit denen dieses wunderbare Gericht an Geschmack verliert. In dem folgenden Artikel wird gezeigt, wie man die Basis eines Risottos zubereitet, wie man ihm eine Note verleiht und worauf man sonst noch achten sollte.

Klassiker aus der italienischen Küche

Das aus Italien stammende Gericht ist schon lange in der Sterneküche etabliert und erfreut sich einer Vielzahl an Variationen z.B. mit Spargel, Kürbis oder Pilzen. Risotto-Reis sieht mit seiner rundlichen Form schon anders aus als normaler Reis. Ebenfalls enthält er mehr Stärke, weshalb er klebriger ist und für eine cremigere Konsistenz sorgt. Trotzdem ist er bei richtiger Zubereitung immer noch bissfest. Deshalb immer auf die richtige Reiswahl achten.

Das Gute ist: Die Basis für ein Risotto ist immer gleich. Beherrscht du diese, kannst du spielerisch neue Gerichte ausprobieren und dein perfektes Risotto kreieren.

Risotto-Grundrezept

Für die Basis schwitzt du Frühlingszwiebeln oder rote Zwiebeln (je nach dem, was du bevorzugst) in ein wenig Öl an. Wenn du möchtest, kannst du an dieser Stelle auch noch Sellerie hinzufügen. Anschließend schwitzt du den Risotto-Reis unter regelmäßigen Rühren an. Nach einigen Minuten löschst du dein Basis-Risotto mit Weißwein ab.

Während der Weißwein einkocht, setzt du eine Gemüsebrühe an. Diese benötigst du, um den Risotto-Reis weiter zu garen. Denn das Prinzip ist einfach: Du lässt den Weißwein einkochen, bis der Boden des Topfes beim Rühren wieder zu sehen ist. Dann gibst du eine Schöpfkelle Gemüsebrühe hinzu, rührst und wartest bis der Bodes des Topfes wieder zu sehen ist. Diesen Schritt wiederholst du, bis der Reis gar ist.

So einfach das Prinzip auch ist, das richtige Timing zu finden, ist schwierig. Überkochst du dein Risotto, nimmt es eine eher breiige Konsistenz an. Zieht es zu kurz, haben die Reiskörner noch zu viel Biss. Deshalb probiere dein Risotto regelmäßig und entwickle ein Gefühl dafür, wie es perfekt für dich ist.

Nun wird die Note des Risottos bestimmt. Dabei kannst du dir selber aussuchen, auf welche Zutaten du Lust hast und welche zusammenpassen. Beispiele dafür wären Pilze mit Frühlingszwiebeln, Basilikum mit Kirschtomaten, Spargel mit Zitrone, Spinat mit Ziegenkäse… deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Je nach Gericht kann die Note auch schon vorher bestimmt werden, in dem man während des Anschwitzens schon Spargel, Pilze oder entsprechende Zutaten hinzugibt.

Sobald der Reis im Risotto gar ist, nimm den Topf von der Herdplatte und rühre ein wenig Parmesan sowie Butter hinzu. Anschließend lässt du das Risotto im Topf mit geschlossenen Deckel 5 Minuten ziehen.

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Tipps für dein perfektes Risotto

… Und noch einige Tipps, damit nichts mehr schief gehen kann:

  • Rühre, aber rühre nicht zu häufig.
  • Koste den Reis immer wieder, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann er gar ist.
  • Bedenke, dass der Reis in der Ruhezeit noch 5 Minuten nachgart.
  • Gemüsebrühe enthält viel Salz, deshalb vorsichtig würzen.
  • Risotto ist ein vielseitiges Gericht, bei dem dir fast keine Grenzen gesetzt sind.

 

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