Pilze können in unterschiedlichsten Gerichten vielseitig eingesetzt werden. Zum Beispiel in Soßen, im Risotto, als Vorspeise, eingelegt, gegrillt oder einfach auf der Pizza. Pilze sind beliebt, was an ihrem aromatisch würzigen Geschmack liegt. Welche Pilzsorten es gibt und was du beim Zubereiten beachten solltest, erfährst du im folgenden Beitrag.

Zuchtpilze

Im Supermarkt findet man in der Regel Champignons, Austern- und Kräuterseitlinge. Wenn du Glück hast sogar Portobello Pilze – dabei handelt es sich um eine besonders große Champignon-Art mit einem Durchmesser von circa 10 cm. Portobellos sind mit dem Aufstieg der Burgerkultur immer beliebter geworden.

Die aufgezählten Pilze sind allesamt Zuchtpilze und deshalb das ganze Jahr über verfügbar.

Wildpilze

Den Zuchtpilzen stehen die Wildpilze gegenüber, also Pilzarten, die nur saisonal zu finden sind. Gängige Arten sind Trüffel, Steinpilze, Pfifferlinge und Morchel.

Trüffel: Der teuerste unter den Pilzen ist beliebt wegen seines besonderen Aromas. Trüffel bester Qualität gibt es aus Frankreich, Italien, Spanien und Bulgarien. Die Erntezeit ist im Dezember bis Mitte März.

Morchel: Die Morchel schmeckt ziemlich intensiv, weshalb sie häufig für Soßen verwendet wird. Zu finden sind die Morcheln von Ende Februar bis Ende Mai.

Steinpilze: Das sind die Diven unter den Pilzen, weil sie nach dem Ernten empfindlich sind und deshalb unbedingt sehr frisch zubereitet werden sollten. Prüfe, ob der Stiel hart und die Kappe fest ist. Saison ist der Herbst.

Pfifferlinge: Dieser Pilz zählt ebenfalls zu den teureren Pilzen und ist saisonal von Ende Juni bis Oktober/November zu erhalten. Neben dem intensiven Geschmack, sagt man ihnen nach, dass sie gute Laune bringen.

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Pilze und wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, findest du interessante Informationen unter folgendem Link: https://www.pilzfinder.de/essbare-pilze.html

5 Tipps, die man beim Braten von Pilzen beachten sollte

  • Nicht waschen: Widerstehe dem Drang, den Pilz zu waschen, da er sich mit Wasser voll saugt. Das verwässert nur den Pilzgeschmack. Den Pilz trocken mit Küchenrolle oder einer Pilzbürste zu säubern, reicht völlig aus.
  • Kein Öl benötigt: Pilze verlieren beim Braten Wasser (wenn dir das nicht ganz geheuer ist, verwende nur einen ganz kleinen Spritzer Öl )
  • Heiße, große Pfanne: Die Pfanne muss heiß und groß genug sein, ansonsten kann das austretende Wasser nicht verdampfen und du kochst deine Pilze anstatt sie zu braten.
  • Lasst die Pilze braten: Sind sie goldbraun, haben sich wunderbare Röstaromen gebildet, erst dann wendest du sie.
  • Poren geschlossen: Sind die Pilze goldbraun, sind ihre Poren geschlossen. Nun kann – je nach Rezept – Öl/Butter/Sahne/Wein hinzu gegeben werden, da sich die Pilze nicht mehr voll saugen.

Du möchtest ein Gericht mit Pilzen ausprobieren? Teste unser Pilz-Risotto aus! dort werden Champignons, Kräuterseitlinge und Austernpilze verarbeitet.

 

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