Die weltbekannte Fleischsoße aus der italienischen Küche wird meist mit Pasta kombiniert. Das Gericht ist nicht nur für den Gaumen ein Spaß, sondern auch beim Kochen. Es gibt zahlreiche Rezepte, die sich teils stark unterscheiden. Wir erläutern in diesem Beitrag den Ursprung des Gerichts und seine Hauptbestandteile.

Das „klassische“ Rezept

Seinen Ursprung hat das Ragù Bolognese in Bologna. Eines der ersten dokumentierten Rezepte stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. Das Ragú ist eine Fleischsoße, die als Beilage zu Pasta gereicht wird. Üblicherweise werden zu dem Ragù Tagliatelle serviert. 1982 wurde ein Rezept –  Ragù Classico Bolognese – als das eine klassische Rezept durch die Accademia Italiana della Cucina offiziell bei der Handelskammer eingetragen.

Zutaten

Es existiert also ein klassisches „Originalrezept“, doch Kochen ist in erster Linie eins: Geschmackssache. Unsere bevorzugte Bolognese kommt dem Originalrezept sehr nah – wir variieren allerdings hier und dort.

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Soffritto

Die Basis einer guten Bolognese ist das Soffritto. Dieses besteht bei Spaghetti Bolognese aus Zwiebeln, Karotten und Sellerie, die langsam in Öl oder Butter gedünstet werden. Dies verleiht dem Ragù ein besonderes Aroma.

Fleisch

Klein gewürfelter Pancetta, also Bauchspeck, darf in einer Spaghetti Bolognese nicht fehlen. Elementarer Bestandteil der Fleischsoße ist jedoch das Rinderhackfleisch. Dieses sollte von guter Qualität sein.

Tomaten

Tomaten sind der dritte zentrale Bestandteil der Soße. Hierfür können Tomaten aus der Dose oder auch frische, geschälte Tomaten verwendet werden. Bei letzteren ist jedoch darauf zu achten, dass diese gehaltvoll sind. Tomaten aus deutschen oder niederländischen Gewächshäusern erfüllen dieses Kriterium meist nicht.

Zeit

Der vierte wichtige Erfolgsfaktor ist Zeit. Je mehr Zeit man sich für das Ragù nimmt, desto besser. Eine über mehrere Stunden vor sich hin köchelnde Bolognese entfaltet dabei ihr volles Aroma. Natürlich spricht nichts dagegen eine Bolognese direkt zu servieren, wenn sie „fertig“ ist – doch teste ruhig mal die langsame, geduldige Variante, bei der Soße Zeit hat, zu köcheln.

Pasta

Der Italiener isst sein Ragù alla Bolognese mit Tagliatelle, während der Deutsche Spaghetti zu einer Bolognese-Soße liebt. Was du als Beilage wählst, ist letztlich Geschmackssache. Wichtig ist: Die Pasta wartet nie auf die Soße, sondern anders herum. Koche die Nudeln also erst, wenn die Bolognese-Soße fertig ist. Sonst läufst du Gefahr kalte Pasta zu servieren.

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