Viele Menschen greifen bei der Zubereitung von Reis zu fertig abgepackten Reisbeuteln. Das ist zum einen teuer, zum anderen unnötig. Denn die Zubereitung von Reis ist nicht schwer oder aufwendig. Mit diesen 5 Tipps gelingt dir Reis immer spielend.

Die Reisauswahl

Bei Kartoffeln hat man die Wahl zwischen festkochenden und mehlig-kochenden Kartoffeln. Bei Pasta sind Tortellini etwas ganz anderes als Spaghetti. Auch bei Reis gibt es unterschiedliche Sorten – ein paar Beispiele:

  • Wenn du Risotto zubereiten möchtest, nutzt du Risotto-Reis.
  • Wenn du vitaminreichen Reis essen möchtest, empfiehlt sich die Verwendung von Braun- oder Naturreis. Dieser ist enthülst, aber nicht geschält und enthält daher noch Ballaststoffe und Vitamine.
  • Milchreis wiederum wird mit Rundkornreis am besten.

Reis vor der Zubereitung waschen

Bevor du Reis kochst, solltest du ihn waschen. So werden zum einen Verunreinigungen entfernt. Das ist insbesondere bei Naturreis empfehlenswert. Zum anderen werden durch das Waschen Stärkereste abgespült. Das Resultat ist luftig lockerer Reis, der nicht aneinander pappt.

Reismenge pro Person

Wenn du Reis als Beilage zu einem Hauptgericht servierst, sind circa 60 Gramm trockener Reis pro Person optimal. Wenn der Reis das Hauptgericht darstellt, wird entsprechend mehr Reis genutzt. Hier kannst du ungefähr mit der doppelten Menge rechnen.

Übrigens: eine Portion ungekochter Reis hat ungefähr 210 kcal.

Die richtige Garmethode

Es gibt zwei Methoden, um Reis zu kochen: die Quellmethode und die Wassermethode. Bei der Quellmethode oder Quell-Reis-Methode wird Reis mit der 1,5-fachen Menge Wasser bei niedriger Hitze gegart, bis der Reis das gesamte Wasser aufgenommen hat. Diese Methode sorgt dafür, dass die im Reis enthaltenen Nährstoffe erhalten bleiben. Im Gegensatz dazu wird Reis bei der Wassermethode oder Wasser-Reis-Methode mit der 6-fachen Wassermenge zubereitet. Diese Zubereitungsform ist einfacher, da der Reis nicht so schnell anbrennt, wie bei der anderen Variante. Allerdings enthält der gekochte Reis auch weniger Nährstoffe. Wir empfehlen die Quellmethode – regelmäßiges Umrühren verhindert dabei, dass etwas anbrennt.

Kochtopf oder Reiskocher

Reis wird üblicherweise im Kochtopf oder im Reiskocher gegart. Ein Reiskocher ist ein elektrisches, innen beschichtetes Gerät, das die Zubereitung von Reis erleichtern soll. Hierfür werden Wasser und Reis in den Reiskocher gegeben und mit der Quellreis-Methode gegart. Einige schwören auf die Verwendung von Reiskochern, da man während des Garens nicht kontrollieren muss, ob der Reis anbrennt – wie es beim Kochtopf vorkommen kann. Außerdem wird der Reis gleichmäßig von allen Seiten gegart und er kann im Reiskocher gut warm gehalten werden.Für jeden, der nicht sehr häufig Reis kocht, lohnt sich jedoch eher die Zubereitung im Kochtopf als im Reiskocher. Geschmacklich macht es keinen Unterschied, ob man Reis im Kochtopf oder im Reiskocher gart.

Das könnte dich auch interessieren:

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.